Der Bau der Ostseepipeline, die insgesamt 1220 Kilometer messen wird, ist gestartet und wird in Zukunft noch mehr russisches Gas nach Deutschland fördern.
Betreiber der Pipeline ist das Konsortium Nord Stream, an dem der russische Gasriese Gazprom 51 Prozent hält. Weiter sind daran BASF-Wintershall und Eon Ruhrgas mit je 20 Prozent sowie die niederländische Gasunie mit 9 Prozent beteiligt. Die ersten Liefermengen von jährlich 27,5 Milliarden Kubikmeter ist nach Nord Stream-Angaben bereits versprochen – durch die Lieferverträge mit westeuropäischen Energiekonzernen wie EON Ruhrgas, Wingas, der niederländischen Gasunie oder dem dänischen Unternehmen Dong Energy.
Die Kosten für den Bau der Ostseepipeline werden voraussichtlich mehr kosten als geplant. Nach einem Bericht der „Süddeutsche Zeitung“ wird Nord Stream 1,4 Milliarden mehr bzw. insgesamt 8,8 Milliarden Euro für den Bau der Gasleitung zwischen Russland und Deutschland aufwenden müssen. Das habe Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Homann in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion geschrieben. Nord Stream wies die Berichte Ende der Woche zwar zurück, gab aber eine Verteuerung der Finanzierungskosten aufgrund der Finanzkrise zu. Die Projektkosten lägen unverändert bei 7,4 Milliarden Euro, so das Konsortium.
Wir bleiben gespannt und werden das weiter betrachten!
Quelle: blog.toptarif.de